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Yin und Yang sind bipolare Kräfte,
die sich gegenseitig anziehen.
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Yin - Aspekte |
Yang -
Aspekte |
Katabolismus
Yin - Tendenz
Energie Abbau im Körper |
Anabolismus
Yang - Tendenz
Energie Aufbau im Körper |
| Blut |
Qi |
| Ruhe |
Bewegung |
| sinken |
steigen |
| rückwärts |
vorwärts |
| öffnen |
schließen |
| Passivität |
Aktivität |
| leise |
laut |
| introvertiert |
extravertiert |
| Entlastung |
Belastung |
| Entspannung |
Anspannung |
| Leere |
Fülle |
| Innen |
Außen |
| Energieaufnahme |
Energieabgabe |
| weiblich, empfangend |
männlich, abgebend |
| Substanz |
immateriell |
| Erde |
Himmel |
| Dunkel |
Licht |
| Mond |
Sonne |
| Materie |
Energie |
| Niere |
Blase |
| Leber |
Gallenblase |
| Milz |
Magen |
| Lunge |
Dickdarm |
| Kreislauf |
Dreifacher Erwärmer |
| Herz |
Dünndarm |
| spiralförmige Zentripetalkraft |
spiralförmige Zentrifugalkraft |
| Knochen |
Muskeln |
| Winter |
Sommer |
| Blau (Schwarz) |
Rot(Weiß) |
| Nacht |
Tag |
| Schlaf |
Wachheit |
| gerade Zahlen |
ungerade Zahlen |
| Kalt |
Heiß,warm |
| Silber |
Gold |
| Wasser |
Feuer |
| trüb |
klar |
| feucht |
trocken |
| Mangel |
Überfluß |
| Achtsamkeit |
Aufmerksamkeit |
Wenn diese beiden Pole in Harmonie sind ist der Körper stark und
der Geist hell wach.
In den Bewegungsübungen in Taiji werden die beiden Gegensätze
analysiert und
zusammengeführt. Fließen beide Kräfte ungehindert, ist das
Immunsystem stark und
Krankheiten können nicht entstehen.
Yin und Yang in der Taiji - Form
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Yin - Prinzip |
Yang
- Prinzip |
| Der Körper zieht sich zusammen, schließt sich. |
Der Körper dehnt sich aus, entfaltet sich |
| Senken der Arme |
Heben der Arme |
| Zurückweichen der Arme |
Öffnen der Arme |
| Schließen der Arme |
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| Füße |
Kopf |
| Yin - Bewegungen ziehen sich zusam- men, gehen zurück
zur Erde, nehmen Energie auf . |
Spiralförmige Bewegungen hinaus in das Universum (
Wirbelwind, Tornado) |
| Verwurzelung, Tiefbohrung, Verankerung mit der Erde |
Yang - Bewegungen gehen in die Weite, geben Energie
ab. |
| Unbelasteter Fuß (leer) Energie kann aufsteigen zum
Himmel |
belasteter Fuß (voll) kosmische Energie sinkt in
die Erde |
| Handflächen zeigen zum Körper. |
Handflächen zeigen von Körper weg. |
| Linke Körperhälfte |
Rechte Körperhälfte |
| Körpervorderseite |
Körperrückseite |
| linksläufig |
rechtsläufig |
In den fließenden Bewegungen erfolgt ein gleichmäßiges,
wechselndes Anwachsen
und Abnehmen von Yin - und Yang Zustände.
Am Morgen geht die Sonne im Osten auf, die Ostseite einer Mauer, eines
Hauses, eines Berges etc. liegt in der Sonne, ist Yang, die Westseite
liegt im Schatten, ist Yin. Es ist im Zyklus von Werden und Vergehen die
Phase des zunehmenden Yang. Am Mittag, wenn die Sonne im Zenit steht, ist
die Phase des höchsten Yang. Am Abend hat sich die Ausgangssituation
umgekehrt: Jetzt ist die ehemalige Sonnenseite im Schatten, die ursprüngliche
Schattenseite liegt jetzt in der Sonne, aus Yin ist Yang geworden. Es ist
die Phase des zunehmenden Yin. Und um Mitternacht ist folglich die Phase
des höchsten Yin.
Die Fünf Wandlungsphasen, die Fünf Elemente
Holz Erde
Metall Feuer Wasser
Holz: steht für Wachsen, Nachgiebigkeit, Biegsamkeit
Erde:
steht für Wachsen, Ernähren, Wandel
Metall:
steht für Klarheit, Sauberkeit, Sprödigkeit
Feuer:
steht für Hitze, nach oben gerichtete Funktion
Wasser:
hat die Eigenschaft von Kälte, Durchdringung, Funktionsrichtung
abwärts, Speicherung von Lebensessenz.
Die fünf Wandlungsphasen oder fünf Elemente stellen die
Veränderungen dar, denen das Universum unterworfen ist.
Das System der Wandlungsphasen kann universell umgesetzt
werden.
Die zwölf Organmeridiane mit deren Zugehörigkeit.
| Bezeichnung |
Yin/Yang |
Wandlungsphase |
Anzahl Punkte |
| Blase |
Yang
|
Wasser
|
67
|
| Niere |
Yin
|
Wasser
|
27
|
| Gallenblase |
Yang
|
Holz
|
44
|
| Leber |
Yin
|
Holz
|
14
|
| Magen |
Yang
|
Erde
|
45
|
| Milz |
Yin
|
Erde
|
21
|
| Dickdarm |
Yang
|
Metall
|
20
|
| Lunge |
Yin
|
Metall
|
11
|
| Dreifacher Erwärmer |
Yang
|
Feuer
|
23
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| Herzkreislauf |
Yin
|
Feuer
|
9
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| Dünndarm |
Yang
|
Feuer
|
19
|
| Herz |
Yin
|
Feuer
|
9
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Yin und Yang beschreibt Taiji, das Urprinzip des Lebens, das alle
Erscheinungsformen unserer phänomenalen Welt umfasst. Leben, Materie,
Energie, Zeit und auch der Geist ist an Polarität gebunden. Und Polarität
ist immer und zwangsläufig mit zyklischer Bewegung verbunden, im Kleinen
wie im Großen, im Atom genauso wie in der Galaxis, im Ablauf eines Tages,
eines Monats, eines Jahres genauso wie im Ablauf eines Lebens.
So lassen sich zum Beispiel alle Funktionen des Körpers grundlegend
mit Yin und Yang erfassen, wie es die Traditionelle Chinesische Medizin
tut. Umgekehrt bauen auch alle Funktionen in ihrer zum Teil unglaublichen
Komplexität grundlegend auf Yin und Yang auf. Als Beispiel dafür sei
hier der genetische Code des Menschen genannt, gespeichert in der DNA
durch paarweise angeordnete chemische Bausteine [den 2 Basenpaaren Adenin
mit Thymin und Guanin mit Cytosin]. Deren 2 hoch 6 = 64 Basiskombinationen
sind bereits vor mehreren tausend Jahren im chinesischen Buch der
Weisheit, dem Yi Jing [ I Ging ] beschrieben worden. Diese 2 x 2 x 2 x 2 x
2 x 2 = 64 Möglichkeiten sind sozusagen die 64 Buchstaben des Alphabet
unseres genetischen Codes.
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